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Kategorie-Archiv: Geschichte

Günther Grass sorgt dafür, dass die Iran- und Palästinenser-Versteher Gelegenheit haben, ihren Antisemitismus noch besser zu kaschieren. Eineso allgemeine ehrliche Distanzierung von GG kann ich kaum glauben. Hier ein kleiner Überblick. Oder wird Israel nach dem “Gedicht” doch etwas anders bewertet? Dann hätte GG wirklich etwas bewegt.

Vor ein paar Tagen bat ich den Autor des kleinen Buches “Panzer-Regiment 2″ (1953) um eine Kopie. Er brachte mir ein druckfrisches Exemplar mit, ohne Frage zu stellen. Ich konnte es nicht unterlassen, ihn zu fragen, warum er später in die Bundeswehr gegangen ist. Seine Antwort lief darauf hinaus, dass es eben sein Job gewesen wäre.

Ich kommentiere dieses Buch nicht weiter, außer, das Offensichtliche anzumerken: Es fehlt jeder Hinweis auf den Kontext, auf Diskussionen innerhalb des Regiments, oder die Auswirkungen auf den “Feind”, besonders die Zivilisten. Viele der zitierten Berichte sind wie von begeisterten Pfadfindern geschrieben, mit Gedankenstrichen und Ausrufezeichen.

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Nam Myoho Renge Kyo

“Myoho renge kyo” ist der Titel der chinesischen Übersetzung des Lotos-Sutras. “Nam-Myoho-Renge-Kyo” bezeichnet das ultimative Gesetz oder das wahre Wesen des Lebens, das das gesamte Universum durchdringt und das Leben aller Menschen verbindet

Das Rezitieren oder auch “Chanten” von “Nam-Myoho-Renge-Kyo” ist die grundlegende Ausübung im Buddhismus Nichirens. In der Lehre Nichirens ist das Rezitieren des “Daimoku” (also des “Titels” des Lotos-Sutras) bereits die Ausübung des Buddhas.

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Vier Beobachtungen, die nicht neu sind, aber ich versuche hier, sie knapp darzustellen.

1. Die Menschen verzeihen einem nichts, was sie einem angetan haben.

2. Opfer sind nur solange Opfer, wie sie sich nicht wehren. Wehrt sich ein Angegriffener erfolgreich, wird er zum Täter.

3. Unterlegene sind im Recht.

4. Indem ich behaupte, ein Tabu zu brechen, kann ich etwas sagen, was nur unter dem Schutz dieses Tabubruchs erlaubt ist.

… ist die “Überbewertung des Kulturellen gegenüber anderen gesellschaftlichen Faktoren”. (Werner Fuchs-Heinritz u. a. (Hgg.): Lexikon zur Soziologie)

Das Vorwort in Jens-Martin Eriksen , Frederik Stjernfelt: Multikulturalisme – ideologi og virkelighed”, Kopenhagen 2008, Übersetzung im Perlentaucher:

“Kulturalismus nennen wir die Vorstellung, dass Individuen von ihrer Kultur determiniert sind, dass diese Kultur eine abgeschlossene, organische Ganzheit bildet und das Individuum nicht in der Lage ist, seine oder ihre Kultur zu verlassen, sich vielmehr nur innerhalb dieser verwirklichen kann. Zudem behauptet der Kulturalismus, Kulturen hätten Anspruch auf besondere Rechte und Schutzmaßnahmen – auch wenn sie selbst die Rechte des Einzelnen verletzen.”

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gibt ein paar Rätsel auf. Zwei Stimmen, die mir auffielen:

1. Anne Applebaum (gefunden im Perlentaucher)

“… the British … have positive memories of wartime austerity and even rationing. More recently, Margaret Thatcher’s 1981 budget cuts heralded real reforms in Britain and, eventually, a period of growth and prosperity. It is not unreasonable to imagine that these cuts will do the same. The French fondness for strikes is based on real experience, too. Strikes, riots, and street demonstrations led to real political changes, not only in 1789 but in 1871, 1958, and many other times, as well. Although they started over what seemed like trivial issues, the famous strikes of 1968 heralded real reforms in France and, eventually, a period of growth and prosperity.”

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ist tot. Judt ist Engländer mit einer sehr amerikanischen Sicht. Diesen Aufsatz hat er kurz vor seinem Tod diktiert. Vielleicht sollte man ihn entsprechend würdigen. Wenn es anders wäre, könnte man ihn als unausgegoren bewerten. Warum?

Türkei in die EU: Er fragt sich gar nicht erst, wieso die USA keine intimere Partnerschaft mit Mexico eingehen, aber die Türkei gehört selbstverständlich in die EU.

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